Verabschiedung unserer 4ten Klassen

Gewusel vor dem Gottesdienst. Wie viele 4te Klassen mag die St.-Johannes-Kirche schon gesehen haben?

Der erste Elternabend einer ersten Klasse findet immer kurz vor den Sommerferien statt. Bis dahin wurde hinter den Kulissen viel gearbeitet, und nun sind die Klassen gesteckt und die Lehrkräfte bekannt. Begegnet man „seinen“ Eltern das erste Mal, dann sagt man als Lehrkraft nicht selten den Satz: Sie werden sich wundern wie schnell vier Jahre vergehen. Heute, am 3.7.2019, hat uns dieser Satz aus dem Juni 2015 eingeholt. Die Zeit ist um. Unsere Vierten waren ein Jahr lang die Großen, jetzt ist es an ihnen wieder die Kleinen zu sein. Die weiterführenden Schulen kommen. Wir, die Grundschule, sind die einzig echte Gesamtschule der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist im Grundschulerlass mit klugen Worten beschrieben, aber vereinfacht kann man sagen, dass wir aus Kindergartenkindern die Schülerinnen und Schüler machen möchten, die das Beste aus sich herausholen können und die in den weiterführenden Schulen als starke Persönlichkeiten weiterarbeiten und später einmal für unsere Gesellschaft Gutes tun. Unsere 4a, 4b, 4c und 4d werden das können, und eure Lehrkräfte Frau Kühme, Frau Schwarzenberger, Herr Dr. Karwath und Frau Meier sagen Tschüss und alles Gute! Die Feier in der Aula war heute nur zu schnell vorbei, und durch eben so ein Spalier, durch das wir einst kamen, sind wir nun gegangen. In der Kirche predigte Pastor Dr. Unger über Wege, und was uns Kolleginnen in der Kirche sehr fehlte, war das Lächeln von Ingrid Dirks, die den Gottesdienst vorbereitet hatte und nun zu krank war da zu sein. Die Beiträge der Klassen hätten ihr sicher gut gefallen. „Seine“ Kinder nach vier Jahren gehen zu sehen ist immer ein bittersüßer Moment, und er wird erst süßer, wenn wir dann im Herbst hören dass sie an ihren neuen Schulen gut angekommen sind. (Kar)